Kieferorthopädie für Jugendliche und Kinder

Ein schönes Lächeln macht glücklich!

Gerade und gepflegte Zähne sind für viele Menschen Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Stehen die Zähne schief, stellt dies nicht nur eine optische Beeinträchtigung dar. Die Gebissfunktion, die Sprache, die Atmung und die Nahrungsaufnahme können ebenfalls dadurch negativ beeinflusst werden.

Wir begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem schönsten Lächeln!

Die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten stehen in unserer Praxis im Mittelpunkt. Wir nehmen uns Zeit, auf alle Fragen, Wünsche und Sorgen in Ruhe einzugehen.

Für jeden unserer Patienten wird ein passgenaues Therapiekonzept erstellt, welches vor Behandlungsbeginn in einem ausführlichen Gespräch erläutert wird.

KFO für Kinder (4.-9. Lebensjahr)

Der erste Besuch beim Kieferorthopäden ist schon mit 4-6 Jahren sinnvoll, denn kieferorthopädische Frühbehandlungen werden schon im Milchgebiss und in der frühen Phase des Zahnwechsels durchgeführt. Starke Zahn-/Kieferfehlstellungen werden soweit korrigiert, so dass es zu keiner Hemmung des Kieferwachstums kommen kann. Auch Zwangsbisse werden vermieden, Lippenschluß und Nasenatmung werden gefördert, Platz für bleibende Zähne wird gewonnen und die Traumagefahr für die oberen Frontzähne wird minimiert.

Hierfür verwenden wir herausnehmbare Spangen, die wir individuell im praxiseigenen Labor anfertigen lassen, wie zum Beispiel

  • Mundvorhofplatten = lose, schnullerähnliche Platten, die im Mundvorhof zwischen Frontzähnen und Lippen eingesetzt werden und durch die Kraft der Mundmuskulatur gehalten werden. Sie verhindern das Daumenlutschen und das Einsaugen von Lippen und Wangen.
  • aktive Platten = herausnehmbare Behandlungsapparaturen, die den Kiefer dehnen und Zähne in eine bestimmte Richtung bewegen.
  • Lückenhalter = herausnehmbare Spange, die eine Lücke offen hält, welche durch den vorzeitigen Verlust von Milchzähnen entstanden ist. Der Lückenhalter wird nur nachts getragen und die Kosten werden zu 100% von der Krankenkasse übernommen. Alle 3 Monate finden Kontrollen statt.

Therapiebegleitend arbeiten wir bei Zungenfehlfunktionen und eingeschränkter Nasenatmung mit kompetenten Partnern aus den entsprechenden Fachbereichen zusammen.

KFO für Jugendliche

Die Hauptbehandlung startet in der Regel, wenn nur noch wenige Milchzähne vorhanden sind (zw. 10. Und 12. Lebensjahr). In dieser Phase lässt sich das Wachstum von Ober- und Unterkiefer noch gut beeinflussen. Hierfür verwenden wir funktionskieferorthopädische Geräte wie zum Beispiel

  • TwinBlock = Doppelspange zur Korrektur einer Unterkieferrücklage und eines tiefen Bisses . Hier werden die natürlichen Kräfte der Kiefermuskulatur genutzt, um den Unterkiefer in die richtige Position zu bringen.

  • Fränkel III = herausnehmbare Zahnspange die eigesetzt wird, wenn der Unterkiefer stärker entwickelt ist als der Oberkiefer (Progenie).

Kommen Patienten zu einem späteren Zeitpunkt zum Kieferorthopäden, ist die Behandlung mit funktionskieferorthopädischen Geräten oft zu spät, da das Hauptwachstum schon stattgefunden hat. Es bleibt die Behandlung mit festsitzenden Apparaturen.

Weitere kieferorthopädische Behandlungsmöglichkeiten für Jugendliche:

  • Feste Zahnspange = kleine Metall-/oder Keramikplättchen (Brackets) werden auf die Zahnaußenfläche geklebt. Die Brackets werden durch einen Drahtbogen miteinander verbunden, so dass sich die Zähne entlang des Bogens bewegen können und die gewünschte Position einnehmen.

  • aktive Platten = herausnehmbare Behandlungsapparaturen, die den Kiefer dehnen und Zähne in eine bestimmte Richtung bewegen.

  • Aligner (durchsichtige Schienen) = hier wird mit einer Sequenz von individuell gefertigten, durchsichtigen Kunststoffschienen gearbeitet, welche rund um die Uhr getragen werden müssen und nur zum Essen und Zähneputzen entfernt werden dürfen.

Unser gängigstes Behandlungskonzept sieht vor, eine zuerst lose funktionskieferorthopädische Zahnspange (z.B. TwinBlock) einzusetzen, um die Lage von Ober- und Unterkiefer zueinander beginnend zu korrigieren. So wird die Zeit, in der noch Milchzähne vorhanden sind, sinnvoll genutzt und das Wachstum der Kieferknochen gesteuert .

In der 2. Behandlungsphase, wenn nun alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind, wird eine feste Zahnspange eingesetzt, um einzelne Zähne zu bewegen und in die gewünschte Position zu bringen. Auch eine finale Korrektur der Bisslage kann hiermit erreicht werden.

  • Sportmundschutz = herausnehmbare Schiene aus farbigem, flexiblen Kunststoff. Sie überdeckt die Oberkieferzähne samt Zahnfleisch und wird durch den Einbiss im Unterkiefer fixiert. So können gezielt Verletzungen im Mund und der Zähne vermieden bzw stark reduziert werden.

Befinden sich die Zähne, Oberkiefer und Unterkiefer am Ende der Therapie in der gewünschten Position, muss das Behandlungsergebnis stabilisiert werden. Dies ist unbedingt nötig, damit Ihnen Ihr neues Lächeln ein Leben lang Freude bereitet!

Sofort nach der Entfernung der festen Zahnspange werden Haltespangen (Retentionsplatten) angefertigt, die jede Nacht getragen werden müssen. Das Tragen der Retentionsplatten ist motivationsbedingt meistens nur auf 2-3 Jahre nach der kieferorthopädischen Behandlung beschränkt. Deshalb empfehlen wir zusätzlich das Kleben eines festsitzenden Retainers. Dieser dünne Draht kann – bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle durch die Kieferorthopäden und des Hauszahnarztes – lebenslang verweilen und verhindert so eine Rückstellung der Zähne (Reziv).

Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie gern!

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